3.11.2023 - Sarah Ruminski

Revolutionäre KI-Tools: Treibende Kräfte für junge Unternehmen und Gründer:innen

Gründungswissen

… oder doch nicht?!

Die Künstliche Intelligenz, kurz KI, ist auf dem Vormarsch und wird eine größere Rolle in der Zukunft spielen. Auch für Startups und Gründer:innen. © freepik

In der heutigen digitalen Ära spielen künstliche Intelligenz (KI) und innovative Technologien eine entscheidende Rolle für den Erfolg von Unternehmen, insbesondere für junge Start-ups und Gründer. KI-Tools bieten nicht nur effiziente Lösungen, sondern auch die Möglichkeit, wettbewerbsfähig zu bleiben und das Wachstum zu beschleunigen. In diesem Artikel werden wir einige bahnbrechende KI-Tools vorstellen, die speziell für junge Unternehmen entwickelt wurden. Spoiler Alert: Lesen bis zum Schluss lohnt sich ;-).

Chatbots und Kundeninteraktion

Chatbots wie Intercom und Drift revolutionieren die Kundenkommunikation. Sie bieten personalisierten Kundensupport rund um die Uhr, wodurch Gründer mehr Zeit für strategische Aufgaben haben. Diese Tools nutzen fortschrittliche KI-Algorithmen, um Kundenanfragen zu verstehen und sofortige Antworten zu liefern.

Datenauswertung und Entscheidungsfindung

KI-gestützte Analysetools wie Google Analytics und Kissmetrics helfen Unternehmen, Daten zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Sie bieten Einblicke in das Kundenverhalten, ermöglichen die Optimierung von Marketingstrategien und tragen dazu bei, das Geschäftswachstum zu maximieren.

Automatisierung von Aufgaben

Tools wie Zapier und Integromat ermöglichen die Automatisierung von Geschäftsprozessen. Sie verknüpfen verschiedene Anwendungen und Dienste miteinander, um repetitive Aufgaben zu automatisieren. Das spart Zeit und Ressourcen für junge Unternehmen, die sich auf die Weiterentwicklung ihres Geschäfts konzentrieren können.

Personalisierter Marketingansatz

KI-Tools wie HubSpot und Segment ermöglichen personalisiertes Marketing, indem sie das Kundenverhalten analysieren und automatisch maßgeschneiderte Marketingkampagnen erstellen. Dies steigert die Kundenbindung und verbessert die Conversion-Raten für Start-ups.

Content-Erstellung und -Optimierung

Tools wie Clearscope und Grammarly nutzen KI, um Inhalte zu optimieren. Sie analysieren Suchtrends und Wettbewerbsinhalte, um Unternehmen dabei zu unterstützen, hochwertige und relevante Inhalte zu erstellen, die in Suchmaschinen gut ranken und die Zielgruppe ansprechen.

Fazit: 

Für junge Unternehmen und Gründer sind KI-Tools mehr als nur Technologie – sie sind der Schlüssel zur Effizienzsteigerung, Kostenreduzierung und zur Schaffung herausragender Kundenerlebnisse. Die oben genannten Tools sind nur ein Bruchteil der verfügbaren Ressourcen. Durch die Integration dieser Tools in ihre Geschäftsprozesse können junge Unternehmen ihre Produktivität steigern und sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Mit KI-Tools können Start-ups und Gründer nicht nur ihre Arbeitsweise optimieren, sondern auch innovative Lösungen entwickeln, die ihre Zielgruppe begeistern und langfristige Erfolge sichern. Es ist an der Zeit, die Kraft der künstlichen Intelligenz zu nutzen und den Weg für eine erfolgreiche Unternehmensreise zu ebnen.

Hm, Moment einmal… Wer unter euch häufig unsere Artikel liest, merkt schnell, dass da etwas doch nicht stimmen kann. Kein Gendern? Keine bekannte Schreibweise von Wörtern? Ihr liegt richtig, denn dieser Artikel wurde innerhalb von Sekunden von ChatGPT geschrieben. Nachdem wir einige Versuche unternehmen mussten, um die korrekte Suchanfrage zu formulieren, haben wir den aufschlussreichen, wenn aber doch recht sachlichen Text generiert bekommen. Daher wollen wir jetzt einen kritischen Blick auf KI-Tools werfen, wenngleich es sicherlich Lösungen gibt, die unser Leben durchaus erleichtern, wie einige Beispiele im Folgenden zeigen.

Künstliche Intelligenz, auch kurz KI, ist in unserer heutigen Welt nicht mehr wegzudenken und in vielen Bereichen hat sie sicherlich auch eine positive Auswirkung auf Prozesse, Abläufe oder das Arbeiten.

Denn definitiv bringt sie einige Vorteile mit wie zum Beispiel: Zeitersparnis, kein großartiges Führen von Interviews oder Recherche oder ganz einfach kein Nachdenken. Ach ja, und Schreibblockaden lösen – aber das lässt sich auch gut mit einem langen Spaziergang an der frischen Luft. Obwohl wir durchaus – wie der obige Text beweist – KI-Tools auch immer noch einmal überprüfen sollten.

Standort Bremen mit großem Potenzial

In Bremen haben wir einige Startups und junge Unternehmen, die ihr Business mit KI aufgebaut haben und es heute mit dem Fokus darauf auch führen. Genannt sei hier beispielsweise unser Bremer Gründungspreis Gewinner von 2023: WasteAnt. In Deutschland, wo wir doch so stolz auf unsere Mülltrennung sind, fällt vielen Menschen das Sortieren von Müll immer noch schwer. Von Biomüll, der im Verpackungsabfall landet, bis hin zu Glas im Restmüll, diese falschen Einwürfe bereiten der Abfallindustrie Kopfzerbrechen. Denn sie müssen oft mühsam und kostspielig aussortiert werden. Und hier kommt die Idee von WasteAnt ins Spiel: Künstliche Intelligenz könnte die Lösung für dieses Problem sein.

Ein weiteres Beispiel, das wir mit dem Starthaus begleitet haben, ist das KI-Startup botario nach dessen Chatbots selbst große Konzerne fragen. Die künstlichen Intelligenzen des jungen Unternehmens unterhalten sich täglich mit hunderten Menschen – per Chat oder am Telefon. Dies spart Zeit und Kapazitäten, die an anderen Stellen sinnvoller eingesetzt werden können.

In Bremen hat sich 2017 die JUST ADD AI GmbH (JAAI) gegründet und ein Jahr darauf BREMEN.AI initiiert, welches der offizielle KI-Cluster in Bremen ist. JAAI hilft Unternehmen dabei, den aktuellsten Stand der KI Technologie zu verstehen und auf ihr Geschäft anzuwenden.

Vorteile, Vorteile... Nachteile?

Wow, das sind aber tolle Vorteile und ganz schön großes Know-how in Bremen. Mehr Zeit für euer Hobby? Ihr könnt eher zum Sport oder eure Freunde sehen? Schön und gut, aber KI-Tools haben auch Nachteile. Auch dazu hätten wir was in petto: Allem voran die Qualitätsprobleme und Plagiate. Auch wenn die KI schnell arbeitet, stützt sie sich bei der Erstellung von Inhalten immer noch auf Datenanalysen und Algorithmen. Dies kann dazu führen, dass Texte einen bestimmten Ton annehmen oder im Internet von den Suchmaschinen als Plagiate eingestuft werden, da Inhalte unter Umständen auch 1:1 kopiert sein könnten. Weitere Vor- und Nachteile lassen sich noch unendlich weiter finden, aber das würde den Umfang des Artikels sprengen. Fragt sonst gerne ChatGPT, da wird euch geholfen.

Für uns ist es nicht unwahrscheinlich, dass die KI in den nächsten Jahren einen größeren Part in der alltäglichen Arbeit einnehmen wird. Die Vorteile und bereits tollen Umsetzungen, die es in Bremen und auf der Welt gibt, zeigen, was mit der Künstlichen Intelligenz möglich ist. Nichtsdestotrotz fänden wir die Auflösung von bereits lang bestehenden Jobs sehr schade. So wie der des Content Creator. Mithilfe von ein paar Stichpunkten würde die Maschine in Blitzgeschwindigkeit einen Text ausspucken – ohne Persönlichkeit, ohne Empathie und ohne Menschlichkeit. Unser Verstand arbeitet anders als eine Maschine, weswegen Texte oder andere Bereiche, die übernommen werden könnten, nicht das Ergebnis liefern können, das uns berührt. Die KI stützt sich bei der Erstellung von Inhalten auf bereits Bestehendes. In Kombination mit dem Mangel an Kreativität, der nur von uns allein ausgehen kann, ist die KI nicht in der Lage, die Absicht von Suchanfragen zu verstehen und den Grundstein für eine immerwährende Inhaltsstrategie zu legen. Dies führt schnell zu stumpfen Ergebnissen.

Der Blick in die Glaskugel

Wer weiß, vielleicht lesen wir in ein paar Jahren oder einem Jahrzehnt diesen Artikel noch einmal und lachen über uns selbst, dass wir zur jetzigen Zeit noch an uns glauben und die KI lacht dann auch, weil wir sie unterschätzt haben.

Die KI sollte nur ein Schreibassistent sein, keine Outsourcing-Lösung. Dieser Aussage schließen wir uns an – lieber etwas mehr Zeit und Grips investieren als sich zu viel auf die KI zu verlassen und die Arbeit abzugeben. Für eine kurze Inspiration oder Gedankenanschub kann sie jedoch sehr hilfreich sein.

Abschließend noch ein Appell an euch: Nutzt die euch zur Verfügung stehenden Ressourcen in Maßen und weise! Es ist tausendmal schöner ein eigenes Ergebnis in den Händen zu halten als auf etwas zurückzugreifen, was irgendwann irgendwo schon einmal inhaltlich verwendet wurde. Und für alle diejenigen, die diesen Artikel lesen und ihren Alltag schon überwiegend mit KI gestalten: Auch das ist okay! Jede:r so wie er oder sie möchte :-).

In diesem Sinne: „Siri – Was koche ich heute Abend?“

An einer Gründung interessiert? Schreib uns gern eine Mail an info@starthaus-bremen.de oder rufe uns unter +49 (0)421 9600 372 an, wenn du Fragen zu deiner Gründung(-sidee) hast oder Unterstützung beim Wachstum wünschst. Wir haben die Antworten.

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