17.12.2021 - Jann Raveling

Vier Bremer Sozialunternehmen im Videoporträt

Social Entrepreneurship

Sozialunternehmen und Start-ups – die Social Entrepreneure – lösen mit ihren frischen Ideen gesellschaftliche oder ökologische Herausforderungen. In Bremen arbeiten Sozialunternehmen mit ganz unterschiedlichen Geschäftsmodellen.

Vier von ihnen stellen wir euch in vier kurzen Videos vor:

1. Joblinge – Eine zweite Chance für den ersten Job

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Das „Bremer Sozialunternehmen des Jahres“ hat Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen im Fokus. In acht Wochen lernen sie die wichtigsten Kompetenzen, um sich für einen Ausbildungsplatz zu bewerben, führen Trainings durch und erfahren, wie man sich selbst organisiert. Die JOBLINGE halten zudem Kontakt zu Bremer Unternehmen und schaffen so eine Plattform, um Jugendliche und Betriebe über Kurzpraktika zusammenzubringen. Mehr als 200 Jugendliche konnten seit dem Start 2018 bereits in ihren neuen Beruf starten. Zum Artikel bei der Wirtschaftsförderung Bremen.

2. Climb Lernferien - Wo die Schule in den Ferien weitergeht

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Für 90 Kinder aus sozial benachteiligten Stadtteilen ist das Ferienprogramm von climb eine willkommene Abwechslung. Spielerisch lernen sie in den Ferien zwei Wochen lang Mathe oder Deutsch. Das hilft nicht nur den Kleinen, es entlastet auch die oft berufstätigen Eltern. An zwei Schulen in Bremen ist das Programm seit 2019 aktiv. Wie die JOBLINGE, kommt auch climb nicht aus Bremen selbst, sondern hat sich hier mit einem Standort erfolgreich angesiedelt. Zum Porträt bei der Wirtschaftförderung Bremen.

3. GemüseAckerdemie – Junges Gemüse erntet junges Gemüse

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Auch das dritte Unternehmen nutzt Bremen als Skalierungsstandort: An bundesweit 630 Schulen ist der Verein Acker e.V. aktiv, darunter auch an 25 in Bremen. Ihr Bildungsprogramm GemüseAckerdemie hilft Bildungsinstitutionen, Schulgärten zu betreuen und Kindern so zu zeigen, wie natürliche Lebensmittel entstehen. Ursprünglich kommt der Verein aus Berlin und zeigt damit, wie Sozialunternehmen mit erprobten Geschäftsmodellen wachsen können und so ihre Reichweite und ihren gesellschaftlichen Impact erhöhen. Zum Artikel bei der Wirtschaftsförderung Bremen.

4. Weserholz - Wenn ein Möbelstück beim Sprachenlernen hilft

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Ein Bremer Eigengewächs ist das Designstudio weserholz. Das vierköpfige Gründendenteam will mit Institutionen, Unternehmen oder Menschen gemeinsam Produkte, Orte und Bildungskonzepte gestalten. Sie legen Wert darauf, dass alle gesellschaftlichen Gruppen am Designprozess teilhaben und so gemeinsam bessere Produkte entstehen. In einem mehrfach ausgezeichneten Projekt haben die Vier in den vergangenen Jahren mehrfach mit Geflüchteten gearbeitet und ihnen sowohl handwerkliche Fähigkeiten als auch Sprachunterricht in einem gemeinsamen Lernmodell beigebracht. Zum Porträt bei der Wirtschaftsförderung Bremen.

Gemeinsam für Sozialunternehmen in Bremen

Unter dem gemeinsamen Projekt “Förderung der Solidarischen Wirtschaft, Genossenschaften und Social Entrepreneurship“ vereinen sich Maßnahmen des Starthauses Bremen, der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH (BIS) sowie der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB). Alle haben das gemeinsame Ziel, Bremen als Standort für Sozialunternehmen attraktiver zu machen und die Gründung sowie Ansiedlung dieser Unternehmen zu fördern. Als Teil der Regionalgruppe des Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e.V. (SEND) engagiert sich die WFB für ein engeres Zusammenwachsen der Branche und kooperiert mit Akteuren wie dem Social Impact Lab Bremen.

An einer Gründung interessiert? Schreibt uns gern eine Mail an info@starthaus-bremen.de oder ruft uns unter +49 (0)421 9600 372 an, wenn ihr Fragen zu eurer Gründung(sidee) habt. Wir haben die Antworten.

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